Handschriftencensus

Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz Philipps-Universität Marburg

Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Überlieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters

Handschriftenbeschreibung 23780

Aufbewahrungsort | Inhalt | Kodikologie | Forschungsliteratur

Aufbewahrungsort 

InstitutionArtUmfang
Wiesbaden, Hauptstaatsarchiv, Abt. 1105 Nr. 42FragmentAusschnitt aus der Innenspalte eines Blattes

Inhalt 

Gottfried von Straßburg: 'Tristan' (p) [enthält v. 18083-18095 und v. 18205-18217 nach der Ausgabe von Marold]

Kodikologie 

BeschreibstoffPergament
Blattgrößeca. [72 x 92] mm
Schriftraumca. <240 x 170> mm
Spaltenzahl<2>
Zeilenzahl<39-40>, davon 12-13 erhalten
VersgestaltungVerse abgesetzt
Entstehungszeit2. Viertel 14. Jh.
Schreibspracheöstl. Mittel- oder Oberdeutsch

Forschungsliteratur 

AbbildungenFarb-Abbildung des Fragments [momentan nicht verfügbar]
Literatur
  • Norbert Kössinger, Text und Buch. Anlässlich von Jürgen Wolfs literatur- und kulturhistorischen Untersuchungen zur volkssprachigen Schriftlichkeit im 12. und 13. Jahrhundert. Mit einem Abdruck des Wiesbadener Fragments von Gottfrieds 'Tristan', in: Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur 135 (2013), S. 244-260, hier S. 255-258 (mit Abdruck).
Archivbeschreibung---
Ergänzender HinweisDas Fragment wurde von einem Band Herborner Gemeinderechnungen von 1588 abgelöst. Aufgrund der Einrichtung und Schrift liegt keine kodikologische Zusammengehörigkeit mit einem der bisher bekannten 'Tristan'-Fragmente vor (Stand: August 2011).
Nigel F. Palmer (Oxford), Dezember 2020