Handschriftencensus

Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz Philipps-Universität Marburg

Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Überlieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters

Handschriftenbeschreibung 2436

Aufbewahrungsort | Inhalt | Kodikologie | Forschungsliteratur

Aufbewahrungsort 

InstitutionArtUmfang
Watzendorf (bei Coburg), Evang.-Luth. Pfarramt, ohne Sign. [verschollen]Fragment1 Doppelblatt

Inhalt 

Thomasin von Zerklære: 'Der Welsche Gast' (Wa)

Kodikologie 

BeschreibstoffPergament
Blattgrößeunbekannt
Schriftraumunbekannt
Spaltenzahl2
Zeilenzahl31
VersgestaltungVerse abgesetzt
Entstehungszeit2. Hälfte 14. Jh. (Kries [GAG] S. 53; Kries [ZfdA] S. 117; Ott S. 264)
Schreibsprachebair. (Schröder S. 48); ostfrk.-nordbair. (Kries [GAG] S. 53)

Forschungsliteratur 

Abbildungen---
Literatur
  • Edward Schröder, Bruchstücke eines unbekannten mhd. Reimwerkes aus dem vierzehnten Jahrhundert, in: ZfdA 77 (1940), S. 47-54 [Nachtrag, in: AfdA 59 (1940), S. 118].
  • Karl Helm, Zu den Watzendorfer Thomasin-Fragmenten, in: Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur 70 (1948), S. 303f.
  • Friedrich Wilhelm von Kries, Textkritische Studien zum Welschen Gast Thomasins von Zerclaere (Quellen und Forschungen zur Sprach- und Kulturgeschichte der germanischen Völker N.F. 23 [147]), Berlin 1967, S. 40f.
  • Friedrich Wilhelm von Kries (Hg.), Thomasin von Zerclaere. Der Welsche Gast, Bd. I: Einleitung, Überlieferung, Text, die Varianten des Prosavorworts (Göppinger Arbeiten zur Germanistik 425,I), Göppingen 1984, S. 53.
  • Norbert H. Ott, Kurzbeschreibung der illustrierten Handschriften, in: Beweglichkeit der Bilder. Text und Imagination in den illustrierten Handschriften des "Welschen Gastes" von Thomasin von Zerclaere, hg. von Horst Wenzel und Christina Lechtermann (Pictura et Poesis 15), Köln/Weimar/Wien 2002, S. 257-265, hier S. 264f.
Archivbeschreibung---
Ergänzender HinweisDas Fragment befindet sich nach Auskunft von Pfarrer Theodor Weißmann vom 10. Februar 2005 nicht mehr im Besitz des evang.-luth. Pfarramtes in Watzendorf; der Verbleib des Doppelblattes ist unbekannt.
Januar 2005