Handschriftencensus

Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz Philipps-Universität Marburg

Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Überlieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters

Handschriftenbeschreibung 2482

Aufbewahrungsorte | Inhalt | Kodikologie | Forschungsliteratur

Aufbewahrungsorte 

InstitutionArtUmfang
Leiden, Universitätsbibl., LTK 1690
  • früher Privatbesitz, Antiquariat C. L. van Langenhuysen, Amsterdam
Fragment1 Doppelblatt

Inhalt 

'Böhmenschlacht' (A [W])

Kodikologie 

BeschreibstoffPergament
Blattgrößeca. 145 x 110 mm
Schriftraumca. 125 x 80 mm
Spaltenzahl1
Zeilenzahl21
VersgestaltungVerse abgesetzt
EntstehungszeitAnfang 14. Jh. (te Winkel S. 486)
Schreibsprachesüdrheinfrk. (te Winkel S. 493)

Forschungsliteratur 

AbbildungenSW-Abbildung von Bl. 1v/2r (>> View Online)
Literatur
  • Jan te Winkel, Neue Bruchstücke des Gedichts von der Böhmenschlacht, in: Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur 19 (1894), S. 486-494 (mit Abdruck). [online]
  • Emil Schmidt, Die Frage nach der Zusammengehörigkeit der poetischen Fragmente von dem Minnehof, der Böhmenschlacht, der Göllheimer Schlacht und dem Ritterpreis, Diss. Marburg 1908, S. 5-7, 54f.
  • Adolf Bach, Die Werke des Verfassers der Schlacht bei Göllheim (Meister Zilies von Seine?) (Rheinisches Archiv 11), Bonn 1930, S. 188f., 210f., 214-216 (mit Abdruck).
  • Catalogus compendarius continens codices omnes manuscriptos qui in Bibliotheca Academiae Lugduno-Batavae asservantur, Pars IV: Codices manuscripti ex collectionibus societatum in usum eruditorum in Bibliotheca depositis, Lugduni-Batavorum 1937, S. 69. [online]
  • Ingeborg Glier, 'Schlacht bei Göllheim' (und verwandte Denkmäler), in: 2VL 8 (1992), Sp. 685-690, hier Sp. 686.
Archivbeschreibung---
Ergänzender HinweisAls Aufbewahrungsort des noch in der 2. Auflage des VL als verschollen bezeichneten Fragments konnte im April 2016 mit Unterstützung von Bart Besamusca (Utrecht) und André Bouwman (Leiden) die Universitätsbibliothek Leiden ermittelt werden. Nach dem Verkauf durch das Antiquariat C. L. van Langenhuysen in Amsterdam ist das Fragment offenbar in den Besitz von J. F. M. Sterck in Haarlem gelangt, der es der Gesellschaft für niederländische Literatur geschenkt hat (vgl. die Notiz im Jaarboek van de Maatschappij der Nederlandse Letterkunde, 1915, S. 89).
April 2016