Handschriftencensus

Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz Philipps-Universität Marburg

Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Überlieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters

Handschriftenbeschreibung 4863

Aufbewahrungsorte | Inhalt | Kodikologie | Forschungsliteratur

Aufbewahrungsorte 

InstitutionArtUmfang
Privatbesitz, Philipp Fürst zu Stolberg-Wernigerode, Hirzenhain, Cod. Zb 4Codexnoch 41 Blätter

Inhalt 

Bl. 1ra-40vb = Hildegard von Hürnheim: 'Secretum secretorum', dt. (w)
Bl. 41r-v = leer

Kodikologie 

BeschreibstoffPapier
Blattgröße305 x 210 mm
Schriftraum205-210 x 130-135 mm
Spaltenzahl2 (außer Bl. 1-2)
Zeilenzahl31-35
Entstehungszeit1465 (vgl. Bl. 40vb)
Schreibspracheostschwäb. (Forster S. 167); Nebeneinander von mittelbair. und schwäb. Formen (wohl Ostschwaben) (Pfeil S. 274)

Forschungsliteratur 

Literatur
  • Ernst Förstemann, Die Gräflich Stolbergische Bibliothek zu Wernigerode, Nordhausen 1866, S. 103. [online]
  • Regula Forster, Das Geheimnis der Geheimnisse. Die arabischen und deutschen Fassungen der pseudo-aristotelischen Sirr al-asrār / Secretum secretorum (Wissensliteratur im Mittelalter 43), Wiesbaden 2006, S. 167.
  • Brigitte Pfeil, Katalog der deutschen und niederländischen Handschriften des Mittelalters in der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt in Halle (Saale) (Schriften zum Bibliotheks- und Büchereiwesen in Sachsen-Anhalt 89/1.2), Halle (Saale) 2007, S. 272-276. [Bd.1 online] [Bd. 2 online]
ArchivbeschreibungEduard Brodführer (1914) 14 Bll. (unter dem früheren Aufbewahrungsort)
Ergänzender HinweisDie seit 1948 in Halle aufbewahrten Handschriften aus dem Bestand "Cod. Stolb.-Wernig." befinden sich nach Mitteilung von Dr. Marita von Cieminski vom November 2013 nicht mehr in der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt. Alle Textzeugen wurden restituiert und an den Erben der Fürstl. Stolbergischen Bibliothek zurückgegeben; Mikrofilme der Handschriften werden in der Universitäts- und Landesbibliothek Halle aufbewahrt.
Mitteilungen von Marita von Cieminski
November 2013