Handschriftencensus

Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz Philipps-Universität Marburg

Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Überlieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters

Handschriftenbeschreibung 8660

Aufbewahrungsort | Inhalt | Kodikologie | Forschungsliteratur

Aufbewahrungsort 

InstitutionArtUmfang
Darmstadt, Universitäts- und Landesbibl., Hs. 2781Codexnoch 98 Blätter

Inhalt 

Bl. 2r-70v = Heinrich Laufenberg: 'Regimen' (D)
Bl. 71r-91v = 'Iatromathematisches Corpus' (Da)

Kodikologie 

BeschreibstoffPapier
Blattgröße275 x 205 mm
Schriftraum200 x 125 mm
Spaltenzahl1
Zeilenzahl26-32
BesonderheitenPlatz für 60 Miniaturen ausgespart, diese jedoch nicht ausgeführt.
Entstehungszeit2. Hälfte 15. Jh. (Staub/Sänger S. 136)
Schreibspracheelsäss. (Staub/Sänger S. 136)

Forschungsliteratur 

Abbildungen
  • Farb-Abbildung des Codex
  • Menge Anhang [= Bl. 67v, 68r]
Literatur
(in Auswahl)
  • Heinz H. Menge, Das "Regimen" Heinrich Laufenbergs. Textologische Untersuchung und Edition (Göppinger Arbeiten zur Germanistik 184), Göppingen 1976, S. 65-69.
  • Christoph Weißer, Lunare, in: 2VL 5 (1985), Sp. 1054-1062 + 2VL 11 (2004), Sp. 941, hier Sp. 1060 (Nr. 9).
  • Lorenz Welker, Das 'Iatromathematische Corpus'. Untersuchungen zu einem alemannischen astrologisch-medizinischen Kompendium des Spätmittelalters mit Textausgabe und einem Anhang: Michael Puffs von Schrick Traktat 'Von den ausgebrannten Wässern' in der handschriftlichen Fassung des Codex Zürich, Zentralbibliothek, C 102b (Zürcher Medizingeschichtliche Abhandlungen 196), Zürich 1988, S. 29f., 40f.
  • Kurt Hans Staub und Thomas Sänger, Deutsche und niederländische Handschriften. Mit Ausnahme der Gebetbuchhandschriften (Die Handschriften der Hessischen Landes- und Hochschulbibliothek Darmstadt 6), Wiesbaden 1991, S. 136f. (Nr. 86). [online]
  • Christoph Weißer, Mittelalterliche Krankheitsprognostik: Zwei bisher unveröffentlichte Darmstädter Lunartexte. Ein Zwischenbericht zum Stand der Forschung, in: Würzburger Fachprosastudien, hg. von Gundolf Keil (Würzburger medizinhistorische Forschungen 38), Würzburg 1995, S. 79-97, S. 88-94 (mit Abdruck von Bl. 71r-v, 78r-v, 81r-v).
  • Ursula Peters, Das Ich im Bild. Die Figur des Autors in volkssprachigen Bilderhandschriften des 13. bis 16. Jahrhunderts (Pictura et Poesis 22), Köln/Weimar/Wien 2008, S. 65.
  • Ortrun Riha (Hg.), Das Arzneibuch Ortolfs von Baierland. Auf der Grundlage der Arbeit des von Gundolf Keil geleiteten Teilprojekts des SFB 226 'Wissensvermittelnde und wissensorganisierende Literatur im Mittelalter' zum Druck gebracht, eingeleitet und kommentiert von O. R. (Wissensliteratur im Mittelalter 50), Wiesbaden 2014, S. 18.
  • Katalog der deutschsprachigen illustrierten Handschriften des Mittelalters, begonnen von Hella Frühmorgen-Voss und Norbert H. Ott, hg. von Kristina Freienhagen-Baumgardt, Polina Gedova, Nino Nanobashvili, Pia Rudolph und Nicola Zotz, Bd. 9,2/3 (Medizin - Albertanus von Brescia, 'Melibeus und Prudentia'), München 2021, S. 272f. (Nr. 87.3.2).
ArchivbeschreibungLudwig Denecke (1936)
Mitteilungen von Sine Nomine, Christoph Weißer
Christine Glaßner (Wien), trk, November 2021