Handschriften­census

Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Über­lieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters

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169 Artikel, Seite 6 von 17

Einbandmakulatur in der Staatl. Bibliothek Regensburg entdeckt 

Wer suchet, der findet ... Einbandmakulatur in der Staatl. Bibliothek Regensburg: 2 Urbar-Fragmente [Hist.eccl.542; Hom.109], 1x 'Lucidarius' [2Inc.188] und 1x Konrad von Heimesfurt: 'Urstende' [2Inc.394(1/2].
Daniel Könitz | 23. November 2018

Neues Fragment des 'Schachzabelbuches' entdeckt 

Anabel Recker (Hamburg/Lausanne) weist darauf hin, dass sich im Stadtarchiv Konstanz bisher unbekannt gebliebene Fragmente einer Handschrift des 'Schachzabelbuchs' Konrads von Ammenhausen befinden. Die 17 Einzelblätter aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts enthalten etwa ein Drittel des Gesamttextes. Frau Recker bereitet einen detaillierten Fundbericht vor. Nähere Angaben finden sich im 'Handschriftencensus'.
Nathanael Busch | 16. September 2014

Verschollene Medinger Handschrift aufgefunden 

Henrike Lähnemann (Newcastle) weist darauf hin, dass die Houghton Library in Harvard eine Handschrift angekauft hat, die sich 1857 laut Heinrich Hoffmann von Fallersleben in Hannoveraner Privatbesitz befand und später als verschollen geglaubt wurde. Der Codex aus Medinger Provenienz wurde 2012 vom Auktionshaus Devroe & Stubbe in Brüssel zum Verkauf angeboten. Weitere Angaben finden sich im 'Handschriftencensus'.
Nathanael Busch | 20. Februar 2014

Unbekannte Fragmente in Warschau 

Martin Roland (Wien) macht darauf aufmerksam, dass es Jerzy Kaliszuk (Warschau) gelungen ist, mehrere deutschsprachige Fragmente der Nationalbibliothek in Warschau zu identifizieren. Es handelt sich dabei um ein illustriertes Doppelblatt aus einer bisher nicht bekannten Handschrift des 'Welschen Gastes' des Thomasin von Zerklære, ferner um ein Fragment der 'Livländischen Reimchronik' sowie um ein weiteres Bruchstück des bereits bekannten 'Christherre-Chronik'-Discissus, von dem sich Teile in Nürnberg und München befinden.
Nathanael Busch | 20. September 2012

Verschollen geglaubter Grazer Textzeuge des 'Buchs von geistlicher Armut' identifiziert 

Richard F. Fasching (Winterthur) gelang es mit Hilfe von Fotografien (im Besitz von Werner Williams-Krapp) den in der Literatur als in Grazer Privatbesitz genannten, bisher verschollen geglaubten Textzeugen des 'Buchs von geistlicher Armut' (Denifle Sigle B) mit dem Cod. 6156 des Grazer Dominikanerkonvents zu identifizieren. Nähere Informationen siehe 'Handschriftencensus': Graz Dominikanerkonvent, Cod. 6156.
Christine Glaßner | 14. Juni 2012

Alle Handschriften des 'Zerbster Fronleichnamsspiels' wiedergefunden 

Hannes Lemke (Leipzig / Magdeburg) hat im Stadtarchiv Zerbst (Historisches Archiv) die seit 1945 verschollenen Handschriften des 'Zerbster Fronleichnamsspiels' (Hs. O und Hss. I-XIV) wiederentdeckt, so dass jetzt präzise Angaben zu den einzelnen Textzeugen gemacht, Unklarheiten beseitigt und zahlreiche falsche Angaben in der einschlägigen Forschungsliteratur berichtigt werden können. Die aus dem beginnenden 16. Jh. stammenden Textzeugen (Umfang jeweils zwischen 6 und 12 Blätter) zeigen verschiedene Überarbeitungsphasen des Spiels, die auf wechselnde Aufführungsweisen schließen lassen und Einblicke in die Textproduktion ermöglichen. Weiterführende Hinweise finden sich im 'Gesamtverzeichnis Autoren / Werke' unter 'Zerbster Fronleichnamsspiel'.
Klaus Klein | 20. April 2012

Neues Fragment von Rudolfs 'Weltchronik' in Leiden 

Graeme Dunphy (Regensburg) hat in der Universitätsbibliothek Leiden ein in der bisherigen Forschung unbekanntes Fragment aus der 'Weltchronik' Rudolfs von Ems entdeckt. Offenbar gehören die beiden Querstreifen, die aus einer in der 1. Hälfte des 14. Jahrhunderts im bairischen Sprachraum entstandenen Handschrift stammen, zu keinem bekannten Discissus. Weiterführende Hinweise finden sich unter Leiden, Universitätsbibl., BPL 2391c.
Klaus Klein | 12. März 2012

Neuer Textzeuge aus Heinrichs von Hesler 'Apokalypse' in Zerbst identifiziert 

Ein 1887 von Hermann Wäschke als "Bruchstück aus einem mittelniederdeutschen religiösen Epos" veröffentlichtes Fragment konnte von Kurt Gärtner (Marburg) als ein Bruchstück aus einer bisher unbekannten Handschrift mit der 'Apokalypse' Heinrichs von Hesler identifiziert werden. Das offensichtlich aus dem 14. Jahrhundert stammende Pergamentblatt gilt allerdings derzeit als verschollen; Nachforschungen von Hannes Lemke (Magdeburg / Leipzig) im Zerbster Stadtarchiv verliefen bislang ergebnislos. Weiterführende Hinweise finden sich unter Zerbst, Stadtarchiv, Abt. III, Nr. 16.
Klaus Klein | 5. März 2012

Fragmentenfunde in Bern 

Ein Hinweis von Ulrich-Dieter Oppitz (Neu-Ulm) auf bisher unidentifizierte Fragmente in der Burgerbibliothek Bern führte zu einigen bemerkenswerten Neufunden: Neben einem Bruchstück aus Heinrich Seuse: 'Büchlein der ewigen Weisheit' und zahlreichen Blättern einer Hs. von Heinrich von Mügeln: 'Valerius-Maximus-Auslegung' fanden sich Teile des Psalmenkommentars des Österreichischen Bibelübersetzers sowie Ausschnitte aus der Antoniuslegende in der 'Alemannischen Vitaspatrum'.
Nathanael Busch | 25. Februar 2012

Fragment des 'Breslauer Landrechts' in Berlin identifiziert 

Ein in der Forschung bislang unbekanntes Fragment im Bestand "Fragm. var." der Berliner Staatsbibliothek konnte von Ulrich-Dieter Oppitz (Neu-Ulm) als Rest einer Handschrift des 'Breslauer Landrechts' identifiziert werden. Das Pergamentblatt, das aus dem Besitz von Heinrich Hoffmann von Fallersleben stammt, enthält einen Teil des Registers mit den Artikelüberschriften zu CXXVI bis CLXXVI. Weiterführende Hinweise finden sich unter Berlin, Staatsbibl., Fragm. var. 248,2.
Klaus Klein | 8. Februar 2012