Handschriftencensus

Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz Philipps-Universität Marburg

Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Überlieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters

Handschriftenbeschreibung 1756

Aufbewahrungsorte | Inhalt | Kodikologie | Forschungsliteratur

Aufbewahrungsorte 

InstitutionArtUmfang
Privatbesitz, Auktionshaus Venator, Köln, Nr. 1956/15,243 [Verbleib unbekannt]Fragment2 Doppelblätter

Inhalt 

Rudolf von Ems: 'Willehalm von Orlens' (Fragm. 41)

Kodikologie 

BeschreibstoffPergament
BlattgrößeQuart
Schriftraumnicht feststellbar
Spaltenzahl2
Zeilenzahl<40>
VersgestaltungVerse abgesetzt
Entstehungszeit2. Hälfte 13. Jh. (Venator S. 45)
Schreibsprachewohl alem. (Nellmann S. 577)

Forschungsliteratur 

Abbildungen---
Literatur
  • Wilhelm Crecelius, Bruchstücke mhd. Gedichte I. Aus Rudolfs Willehalm, in: ZfdA 21 (1877), S. 192-200 (mit Abdruck). [online]
  • Venator. Versteigerung XV/XVI (15.-18. September 1956): Bibliothek, Waffen der Fürsten Starhemberg, Schloß Eferding, mit einigen anderen Beiträgen, Köln 1956, S. 45 (Nr. 243).
  • Walter Lenschen, Gliederungsmittel und ihre erzählerischen Funktionen im "Willehalm von Orlens" des Rudolf von Ems (Palaestra 250), Göttingen 1967, S. 52 (Nr. 16). [online]
  • Eberhard Nellmann, 'Wilhelm von Orlens'-Handschriften, in: Festschrift Walter Haug und Burghart Wachinger, hg. von Johannes Janota u.a., Bd. II, Tübingen 1992, S. 565-587, hier S. 577 (Nr. 41).
Archivbeschreibung---
Ergänzender HinweisDas Fragment stammt laut Nellmann vermutlich aus der gleichen Handschrift wie das verschollene 'Willehalm von Orlens'-Fragment 40 (Wien).
Oktober 2016