Handschriftencensus

Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz Philipps-Universität Marburg

Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Überlieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters

Handschriftenbeschreibung 17597

Aufbewahrungsort | Inhalt | Kodikologie | Forschungsliteratur

Aufbewahrungsort 

InstitutionArtUmfang
Lübeck, Stadtbibl., Ms. theol. lat. 4° 155 [verschollen]Codex344 Blätter + ein beigelegtes Blatt (Bl. 257a)

Inhalt 

lat. Sammelhandschrift, darin dt.:
Bl. 126v = Notiz
Bl. 227r-v, 236v = Gedichte
Bl. 255ra-vb = Vokabular, lat.-nd.
Bl. 257r = 'Greisenklage', Auszüge
Bl. 257ara-b = 'Greisenklage'
Bl. 257av = leer

Kodikologie 

BeschreibstoffPapier
Blattgröße215 x 150 mm (Bl. 257a: 268 x 190 mm)
Schriftraumwechselnd
Spaltenzahlwechselnd (Bl. 257ar: 2)
Zeilenzahlwechselnd (Bl. 257ar: 44)
VersgestaltungBl. 257ar: Verse abgesetzt
BesonderheitenBl. 257ara: Federzeichnung eines alten Mannes
Entstehungszeit2. Hälfte 15. Jh. (Weber Bl. 1); Bl. 257a: Ende 15. Jh. (Weber Bl. 7)
Schreibsprachend. (Weber Bl. 3f.)

Forschungsliteratur 

Literatur
  • Jörg Fligge, Andrea Mielke und Robert Schweitzer, Die niederdeutschen Handschriften der Stadtbibliothek Lübeck nach der Rückkehr aus kriegsbedingter Auslagerung: Forschungsbilanz nach einem Jahrzehnt (mit einer Liste aller niederdeutschen Handschriften), in: Vulpis Adolatio. Festschrift für Hubertus Menke zum 60. Geburtstag, hg. von Robert Peters, Horst P. Pütz und Ulrich Weber, Heidelberg 2001, S. 183-237, hier S. 222.
ArchivbeschreibungOtfrid Weber (1939) 12 Bll.
Ergänzender HinweisDas lose, einseitig beschriebene Blatt 257a wurde "aus der Fragmentsammlung herausgenommen und jetzt sinngemäß dem Ms. theol. lat. 155 als Bl. 257a beigelegt" (Weber Bl. 7); unklar ist, durch wen dies vorgenommen wurde.
Weber gibt den Inhalt von Bl. 257a vollständig wieder (Weber Bl. 8-11).
Teresa Reinhild Küppers, März 2020