Handschriftencensus

Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz Philipps-Universität Marburg

Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Überlieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters

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Handschriftenbeschreibung 18756

Aufbewahrungsort | Inhalt | Kodikologie | Forschungsliteratur

Aufbewahrungsort 

InstitutionArtUmfang
Salzburg, Stiftsbibl. Nonnberg, Cod. 23 C 14 (früher 23 B 7; 26 A 22)CodexII + 204 Blätter

Inhalt 

Bl. 10v-61r = Heinrich von St. Gallen: 'Passionstraktat' 
Bl. 61v = leer 
Bl. 62r-157r = Marquard von Lindau: 'Dekalogerklärung' 
Bl. 157r-162v = Thomas Peuntner: 'Betrachtung über das Vaterunser' 
Bl. 162v-168r = Thomas Peuntner: 'Betrachtung über das Ave Maria'   
Bl. 169r-180v = leer

Kodikologie 

BeschreibstoffPapier
Blattgröße215 x 145 mm
Schriftraum154-159 x 90-96 mm
Spaltenzahl1
Zeilenzahl28
BesonderheitenBl. I-II: Pergament
Entstehungszeit3. Viertel 15. Jh. (Hayer/Schwembacher S. 157)
Schreibsprachebair.-österr. (Hayer/Schwembacher S. 157)

Forschungsliteratur 

Abbildungen---
Literatur
(Hinweis)
  • Nigel F. Palmer, Latein, Volkssprache, Mischsprache. Zum Sprachproblem bei Marquard von Lindau, mit einem Handschriftenverzeichnis der 'Dekalogerklärung' und des 'Auszugs der Kinder Israel', in: Spätmittelalterliche geistliche Literatur in der Nationalsprache, Bd. 1 (Analecta Cartusiana 106,1), Salzburg 1983, S. 70-110, hier S. 109 [mit der Signatur "23 B 7 (ehem. 26 A 22)]".
  • Gerold Hayer und Manuel Schwembacher unter Mitarbeit von Friedrich Adomeit und Susanne Lang, Die mittelalterlichen Handschriften des Stiftes Nonnberg in Salzburg (Österreichische Akademie der Wissenschaften, phil.-hist. Klasse, Denkschriften 501; Veröffentlichungen zum Schrift- und Buchwesen des Mittelalters II,7). Wien 2018, S. 157f. [online]
  • manuscripta.at - Mittelalterliche Handschriften in österreichischen Bibliotheken. [online] [zur Beschreibung]
ArchivbeschreibungRichard Newald (1926)
Ergänzender HinweisDie Nonnberger Handschriften wurden im 20. Jh. mehrfach umsigniert. In der Schlagzeile angeführt werden - soweit bekannt - die heute gültige Signatur sowie in runden Klammern die in den Jahren 1935 und 1926 (vgl. die Archivbeschreibungen) gültigen Signaturen; weitere in der Sekundärliteratur verzeichnete Signaturen werden nur bei den bibliographischen Angaben genannt.
Gerold Hayer (Salzburg) / cb, Juli 2023