Handschriftencensus

Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz Philipps-Universität Marburg

Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Überlieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters

Handschriftenbeschreibung 20124

Aufbewahrungsort | Inhalt | Kodikologie | Forschungsliteratur

Aufbewahrungsort 

InstitutionArtUmfang
München, Staatsbibl., Cgm 5499Codex221 Blätter

Inhalt 

medizinische Sammelhandschrift, darin:
Bl. 13ra-59ra = Ortolf von Baierland: 'Arzneibuch' (M27)
Bl. 59va-62vb = 'Artemisia-Vokabular'
Bl. 79ra-138v = Heinz Pflaundorfer: 'Wundarzneibuch'

Kodikologie 

BeschreibstoffPapier
Blattgröße300 x 215 mm
Schriftraum210-230 x 130-140 mm
Spaltenzahlmeist 2
Zeilenzahl33-40
Entstehungszeit1470 (Moser Bl. 1)
Schreibspracheschwäb. und bair. (Moser Bl. 1)

Forschungsliteratur 

Literatur
  • Johannes G. Mayer, Das 'Arzneibuch' Ortolfs von Baierland in medizinischen Kompendien des 15. Jahrhunderts. Beobachtungen und Überlegungen zur Werktypologie medizinischer Kompendien und Kompilationen, in: "ein teutsch puech machen". Untersuchungen zur landessprachlichen Vermittlung medizinischen Wissens. Ortolf-Studien 1, hg. von Gundolf Keil (Wissensliteratur im Mittelalter 11), Wiesbaden 1993, S. 39-61, hier S. 39 (Anm. 3).
  • Ortrun Riha (Hg.), Das Arzneibuch Ortolfs von Baierland. Auf der Grundlage der Arbeit des von Gundolf Keil geleiteten Teilprojekts des SFB 226 'Wissensvermittelnde und wissensorganisierende Literatur im Mittelalter' zum Druck gebracht, eingeleitet und kommentiert von O. R. (Wissensliteratur im Mittelalter 50), Wiesbaden 2014, S. 28.
  • Bernhard Schnell, Zur Text- und Überlieferungsgeschichte des 'Arzneibuchs' Ortolfs von Baierland, in: Überlieferungsgeschichte transdisziplinär. Neue Perspektiven auf ein germanistisches Forschungsparadigma. In Verbindung mit Horst Brunner und Freimut Löser hg. von Dorothea Klein (Wissensliteratur im Mittelalter 52), Wiesbaden 2016, S. 43-68, hier S. 52f. (M27).
  • Elisabeth Wunderle, Die deutschen Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek München. Die mittelalterlichen Handschriften aus Cgm 5255-7000 einschließlich der althochdeutschen Fragmente Cgm 5248 (Catalogus codicum manu scriptorum Bibliothecae Monacensis V,9), Wiesbaden 2018, S. 197-209.
  • München. Repertorium der deutschen Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek, Bd. 7: Cgm 5155-7385 [BSB Cbm Cat. 55(7 = Codices germanici. Neue Reihe, d.h. nach dem Erscheinen des gedruckten Cataloges (1866) erworbene oder nachträglich zur Aufstellung gebrachte deutsche Handschriften. Nr. 5155-7385 (handschriftl.)], S. 78. [online]
ArchivbeschreibungHans Moser (1931) 8 Bll.
Mitteilungen von Sine Nomine
cg, Teresa Reinhild Küppers, Oktober 2018