Handschriftencensus

Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz Philipps-Universität Marburg

Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Überlieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters

Handschriftenbeschreibung 5449

Aufbewahrungsorte | Inhalt | Kodikologie | Forschungsliteratur

Aufbewahrungsorte 

InstitutionArtUmfang
[a]Frankfurt a. M., Universitätsbibl., Ms. germ. fol. 6Fragment2 Blätter
[b]Mainz, Martinus-Bibl., Fragm. germ. 2Fragment1 Blatt
[c]Privatbesitz, Franz Roth, Frankfurt a. M. [verschollen]Fragment2 Blätter

Inhalt 

'Väterbuch' (Fragm. 5) [früher G]

Kodikologie 

BeschreibstoffPergament
Blattgrößeca. 365 x 265 mm
Schriftraumca. 265-270 x 175-180 mm
Spaltenzahl2
Zeilenzahl38
VersgestaltungVerse abgesetzt
BesonderheitenSchreiberwechsel in [a]
Entstehungszeitum 1400 (Weimann S. 5)
Schreibspracherheinfrk. (Weimann S. 6)

Forschungsliteratur 

AbbildungenFarb-Abbidung im Internet [= a]
Literatur
  • Hans Ferdinand Maßmann, Vom Bischof Nonus und dem Jüngling Abraham / Vom h. Hieronymus, in: Anzeiger für Kunde der teutschen Vorzeit 8 (1839), Sp. 338-344 (mit Abdruck von [a]). [online] [BSB online]
  • Fritz Schlosser, Fragment eines geistlichen Exempelbuchs, in: Anzeiger für Kunde der teutschen Vorzeit 8 (1839), Sp. 203-205 (mit Teilabdruck von [b]). [online] [BSB online]
  • Franz Roth, Bruchstücke aus dem ersten und dritten Buche des Passionals, in: Mittheilungen des Vereins für Geschichte und Alterthumskunde in Frankfurt a.M. 1 (1860), S. 325-329, hier S. 327-329. [online]
  • Franz Roth, Bruchstücke aus dem Leben des heiligen Eustachius und aus den sieben Schläfern, in: Germania 11 (1866), S. 406-411 (mit Abdruck von [c]). [online]
  • Joseph Haupt, Über das mitteldeutsche Buch der Väter, in: Sitzungsberichte der phil.-hist. Classe der kaiserl. Akademie der Wissenschaften, Bd. 69, Wien 1871, S. 71-146, hier S. 135f. (Nr. V + Va). [online]
  • Carl Franke (Hg.), Das Veterbûch, 1. Lieferung [mehr nicht erschienen], Paderborn 1880, S. 2, 43f. [online]
  • Karl Hohmann, Beiträge zum Väterbuch (Hermaea 7), Halle 1909, S. 10, 15. [online]
  • Hans-Georg Richert, Wege und Formen der Passionalüberlieferung (Hermaea N.F. 40), Tübingen 1978, S. 54, Anm. 1.
  • Birgitt Weimann, Die mittelalterlichen Handschriften der Gruppe Manuscripta Germanica (Kataloge der Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt am Mainz 5,IV), Frankfurt a.M. 1980, S. 5f. [online]
  • Helmut Hinkel (Hg.), Goethekult und katholische Romantik. Fritz Schlosser (1780-1851) (Neues Jahrbuch für das Bistum Mainz. Sonderband 2001/2002), Mainz 2002 [zu Schlosser und seiner Bibliothek].
  • Daniel Könitz und Klaus Klein, Altbekanntes und Neuentdecktes. Die deutschen und niederländischen Handschriftenfragmente in der Martinus-Bibliothek, in: Bibliotheca S. Martini Moguntina. Alte Bücher - Neue Funde, hg. von Helmut Hinkel (Neues Jahrbuch für das Bistum Mainz 2012), Mainz/Würzburg 2012, S. 104-116 mit S. 518, hier S. 106.
  • Klaus Klein, Die Überlieferung des 'Väterbuchs', in: Neue Studien zur Literatur im Deutschen Orden, hg. von Bernhart Jähnig und Arno Mentzel-Reuters (ZfdA. Beiheft 19), Stuttgart 2014, S. 117-126, hier S. 122.
Archivbeschreibung[a] Walther Maushake (1913) 2 Bll.
[b] Vgl. Max Gleitsmann (1914) 13 Bll. (hier Bl. 12-13)
[c] ---
Ergänzender HinweisEntgegen der Vermutung von Haupt (S. 136) war der Besitzer des inzwischen wiederaufgefundenen Fragments [b] "Sch." in "Fr." nicht Heinrich Schreiber in Freiburg sondern Fritz Schlosser in Frankfurt.
Mitteilungen von Sine Nomine
Juli 2014