Handschriftencensus

Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz Philipps-Universität Marburg

Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Überlieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters

Handschriftenbeschreibung 7030

Aufbewahrungsorte | Inhalt | Kodikologie | Forschungsliteratur

Aufbewahrungsorte 

InstitutionArtUmfang
Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum, Bibliothek, Hs. 59160Codex192 Blätter

Inhalt 

Thüring von Ringoltingen: 'Melusine' (U)

Kodikologie 

BeschreibstoffPapier
Blattgröße215 x 150 mm
Schriftraum170 x 110 mm
Spaltenzahl1
Zeilenzahl20-33
BesonderheitenRaum für Illustrationen ausgespart; zeitgenössischer Besitzeintrag auf Bl. 185r für Junker Wilhelm von Urbach
Entstehungszeit1483 (vgl. Bl. 185r)
Schreibspracheschwäb. (Kurras S. 108)

Forschungsliteratur 

AbbildungenFarb-Abbildung des Codex
Literatur
  • Ludwig Rosenthal. Katalog 65. Auswahl seltener Werke aus der älteren deutschen Sprache und Literatur. Nebst Anhang: Histor. u. satyr. Flugblätter (Einblattdrucke) mit gereimtem Text, München [ca. 1889], S. 76 (Nr. 730). [online]
  • Karin Schneider (Hg.), Thüring von Ringoltingen, Melusine (Texte des späten Mittelalters 9), Berlin 1958, S. 11f.
  • Lotte Kurras, Die deutschen mittelalterlichen Handschriften, Erster Teil: Die literarischen und religiösen Handschriften. Anhang: Die Hardenbergschen Fragmente (Kataloge des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg 1,1), Wiesbaden 1974, S. 108f. [online]
  • Martina Backes, Fremde Historien. Untersuchungen zur Überlieferungs- und Rezeptionsgeschichte französischer Erzählstoffe im deutschen Spätmittelalter (Hermaea N.F. 103), Tübingen 2004, S. 106.
  • André Schnyder, Literarische Aspekte des Werkes, in: Thüring von Ringoltingen, Melusine (1456). Nach dem Erstdruck Basel: Richel um 1473/74 hg. von André Schnyder in Verbindung mit Ursula Rautenberg, Bd. II: Kommentar und Aufsätze, Wiesbaden 2006, S. 115-137, hier S. 116.
Archivbeschreibung---
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Januar 2018