Handschriften­census

Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Über­lieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters

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Handschriftenbeschreibung 9104

Aufbewahrungsort | Inhalt | Kodikologie | Forschungsliteratur

Aufbewahrungsort 

InstitutionArtUmfang
Salzburg, Stiftsbibl. Nonnberg, Cod. 23 E+ 5 (früher 23 A 12; 26 A* 3)Codex188 Blätter

Inhalt 

Bl. 1r-186r = Heinrich von St. Gallen: 'Passionstraktat'
Bl. 186r-187v = 'Johannes-Evangelium 1,1-14' 
Bl. 188rv = leer

Kodikologie 

BeschreibstoffPapier
Blattgröße153 x 105 mm
Schriftraum102-113 x 62-67 mm
Spaltenzahl1
Zeilenzahl12-17
Entstehungszeit15. Jh. (Newald); 3. Viertel 15. Jh. (Hayer/Schwembacher S. 272)
Schreibspracheösterr. (Newald); bair.-österr. (Hayer/Schwembacher S. 272)

Forschungsliteratur 

AbbildungenAngabe fehlt
Literatur
  • Kurt Ruh, Studien über Heinrich von St. Gallen und den "Extendit manum"-Passionstraktat, in: Zeitschrift für Schweizerische Kirchengeschichte 47 (1953), S. 210-230, 241-278, hier S. 219 (Nr. 122). [S. 210ff. online] [S. 241ff. online]
  • Kurt Ruh, 'Johannes-Evangelium 1,1-14', in: 2VL 4 (1983), Sp. 830-832 (ohne diese Hs.).
  • Gerold Hayer und Manuel Schwembacher unter Mitarbeit von Friedrich Adomeit und Susanne Lang, Die mittelalterlichen Handschriften des Stiftes Nonnberg in Salzburg (Österreichische Akademie der Wissenschaften, phil.-hist. Klasse, Denkschriften 501; Veröffentlichungen zum Schrift- und Buchwesen des Mittelalters II,7). Wien 2018, S. 272f. [online]
  • Dana Mühlmann, Studien zur populären Passionsliteratur des 14. Jahrhunderts: Der deutschsprachige Extendit manum-Traktat (auch bekannt als Passionstraktat Heinrichs von St. Gallen), Diss. Mainz 2022, S. 424. [online]
  • manuscripta.at - Mittelalterliche Handschriften in österreichischen Bibliotheken. [online] [zur Beschreibung]
ArchivbeschreibungRichard Newald (1926)
Ergänzender HinweisDie Nonnberger Handschriften wurden im 20. Jh. mehrfach umsigniert. In der Schlagzeile angeführt werden - soweit bekannt - die heute gültige Signatur sowie in runden Klammern die in den Jahren 1935 und 1926 (vgl. die Archivbeschreibungen) gültigen Signaturen; weitere in der Sekundärliteratur verzeichnete Signaturen werden nur bei den bibliographischen Angaben genannt.
Die Mitteilung der aktuellen Signatur verdanken wir Gerold Hayer (Salzburg).
Gisela Kornrumpf / cb, April 2026