Handschriftencensus

Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz Philipps-Universität Marburg

Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Überlieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters

'Evangelienharmonie', nd.

Vgl. Herbert Kraume, in: 2VL 2 (1980), Sp. 1266-1274, hier Sp. 1272 + 2VL 11 (2004), Sp. 519f.

Überlieferung

■ = Codex | □ = Fragment | ○ = Sonstiges

  1. Bielefeld, Bibl. des Landeskirchenamtes, Cod. A 1
  2. Bielefeld, Ratsgymnasium, Cod. O 7
  3. Danzig / Gdańsk, Bibl. der Poln. Akademie der Wissenschaften (BGPAN), Ms. 2146
  4. Kopenhagen, Königl. Bibl., Fragm. 2557
    Kopenhagen, Königl. Bibl., Fragm. 2558
  5. Trier, Bistumsarchiv (mit Dombibl.), Abt. 95 Nr. 75

Zusammengestellt von Ralf G. Päsler (Heidelberg), August 2004

Weitere handschriftliche Textzeugen sind bisher nicht bekannt.

Nach Petra Hörner (Zweisträngige Tradition der Evangelienharmonie. Harmonisierung durch den 'Tatian' und Entharmonisierung durch Georg Kreckwitz u.a., Hildesheim u.a. 2000, S. 169-203) handelt es sich nicht um eine bearbeitende Übersetzung des 'Monotessaron' des Johannes Gerson, sondern um eine Bearbeitung des 'Diatessaron' unter Hinzuziehung der Glossen des Zacharias Chrysopolitanus.