Handschriftencensus

Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz Philipps-Universität Marburg

Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Überlieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters

Handschriftenbeschreibung 24265

Aufbewahrungsorte | Inhalt | Kodikologie

Aufbewahrungsorte 

InstitutionArtUmfang
[a]Innsbruck, Landesarchiv, Hs. 95/I (5)Fragment5 Doppelblätter
[b]Meran, Kapuzinerkloster, Nr. 121 (8) [olim 111 (3)], EinbandFragment1 Blatt (nicht abgelöst)

Inhalt 

[a]
Doppelbl. 1-2 = 'Deutsches salernitanisches Arzneibuch' (Teile aus dem 3. Buch)
Doppelbl. 3-4 = Geistliche Texte
Doppelbl. 3, 2va-vb = 'Bernhards Frage an die fünf Klosterbrüder'
Doppelbl. 4, 2va-vb = 'Paradisus animae', dt. (sünde-Version)
Doppelbl. 5 = David von Augsburg: 'Der Spiegel der Tugend'
[b]
David von Augsburg: 'Der Spiegel der Tugend'

Kodikologie 

BeschreibstoffPergament
Blattgrößeca. 330 x 225 mm
Schriftraumca. 220 x 170 mm
Spaltenzahl2
Zeilenzahl28
EntstehungszeitAnfang 14. Jh.
Schreibsprachebair.

Forschungsliteratur 

Abbildungen---
Archivbeschreibung---
Ergänzender Hinweis1. Den Hinweis auf das Innsbrucker Fragment verdanken wir einer Mitteilung von UIrich-Dieter Oppitz (Neu-Ulm) vom Mai 2012. Das 'Deutsche salernitanische Arzneibuch' wurde von Bernhard Schnell (Göttingen) identifiziert.
2. Die Identifizierung des Meraner Fragments gelang Daniel Könitz im April 2017 mit Unterstützung von Manfred Massani (Innsbruck) und Br. Robert (Meran).
3. Das Meraner Fragment ist Einband von: Giovanni Bona, Rerum Liturgicarum Libri Duo [...], Coloniae Agrippinae: Johann Wilhelm Friessem, 1674 (VD17 1:047343R); Größe des Trägerbandes: 165 x 105 mm. - Eine Publikation ist in Vorbereitung.
Mitteilungen von Gisela Kornrumpf, Regina D. Schiewer, Bernhard Schnell
Mai 2017