Handschriftencensus

Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz Philipps-Universität Marburg

Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Überlieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters

Handschriftenbeschreibung 6758

Aufbewahrungsort | Inhalt | Kodikologie | Forschungsliteratur

Aufbewahrungsort 

InstitutionArtUmfang
Darmstadt, Universitäts- und Landesbibl., Hs. 190Codex269 Blätter

Inhalt 

Bl. 3r-83v = 'Vocabularius Ex quo' (Ds1)
Bl. 85v-86r = 'Passionsgedicht Do christ mit sinen jungern az'
Bl. 175r-264v = Jakob Twinger von Königshofen: 'Chronik' (dt.)

Kodikologie 

BeschreibstoffPapier
Blattgröße280 x 210 mm
Schriftraum210-235 x 145-165 mm
Spaltenzahlwechselnd
Zeilenzahlwechselnd
Entstehungszeit2. Drittel 15. Jh. (Staub/Sänger S. 25)
Schreibspracherheinfrk. (Staub/Sänger S. 25)

Forschungsliteratur 

Literatur
  • F. W. E. Roth, Altdeutsche Handschriften der Bibliothek zu Darmstadt, in: Germania 32 (1887), S. 333-351, hier S. 335. [online]
  • 'Vocabularius Ex quo'. Überlieferungsgeschichtliche Ausgabe. Gemeinsam mit Klaus Grubmüller hg. von Bernhard Schnell, Hans-Jürgen Stahl, Erltraud Auer und Reinhard Pawis, Bd. I: Einleitung (Texte und Textgeschichte 22), Tübingen 1988, S. 61 (Sigle Ds1).
  • Kurt Hans Staub und Thomas Sänger, Deutsche und niederländische Handschriften. Mit Ausnahme der Gebetbuchhandschriften (Die Handschriften der Hessischen Landes- und Hochschulbibliothek Darmstadt 6), Wiesbaden 1991, S. 25f. (Nr. 8). [online]
  • Oliver Plessow unter Mitwirkung von Volker Honemann und Mareike Temmen, Mittelalterliche Schachzabelbücher zwischen Spielsymbolik und Wertevermittlung. Der Schachtraktat des Jacobus de Cessolis im Kontext spätmittelalterlicher Rezeption (Symbolische Kommunikation und gesellschaftliche Wertesysteme. Schriftenreihe des Sonderforschungsbereichs 496, Bd. 12), Münster 2007, S. 310.
Archivbeschreibungvorhanden
März 2021