Handschriftencensus

Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz Philipps-Universität Marburg

Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Überlieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters

Handschriftenbeschreibung 7834

Aufbewahrungsort | Inhalt | Kodikologie | Forschungsliteratur

Aufbewahrungsort 

InstitutionArtUmfang
Dessau, Landesbücherei, Hs. Georg. 3.4°Codex309 Blätter

Inhalt 

Bl. 2ra-211ra = 'Hoheliedauslegung Meliora sunt ubera tua vino', Buch I-III, mit Anhang, Register separat (Gerhardt/Palmer: g) (D2) [s.u. Ergänzender Hinweis]
Bl. 224v-226v = Register zur Hoheliedauslegung
Bl. 238rb-260rb = Bernhard von Clairvaux: 'Parabola de conflictu duorum regum', dt.
Bl. 260va-309rb = 'Vaterunserauslegung Adonay, gewaltiger herre'

Kodikologie 

BeschreibstoffPapier
Blattgröße310 x 210 mm
Schriftraum215 x 130 mm
Spaltenzahl2
Zeilenzahl30-42
Entstehungszeit15. Jh. (Pensel S. 8)
Schreibspracheostmd. mit nd. Einschlag (Pensel S. 9)

Forschungsliteratur 

Literatur
(Hinweis)
  • Franzjosef Pensel, Verzeichnis der altdeutschen Handschriften in der Stadtbibliothek Dessau (Deutsche Texte des Mittelalters 70/1), Berlin 1977, S. 8-12. [online]
  • Freimut Löser, Als ich mê gesprochen hân. Bekannte und bisher unbekannte Predigten Meister Eckharts im Lichte eines Handschriftenfundes, in: ZfdA 115 (1986), S. 206-227, hier S. 226, Anm. 43.
  • Christoph Gerhardt und Nigel F. Palmer, Die 'Fünfzehn Zeichen vor dem Jüngsten Gericht' in deutscher und niederländischer Überlieferung, Katalog (Stand 18. Juni 2000), K 26: Zusammenstellung von 20 Hss. der Hoheliedauslegung. [online]
  • Johanna Rodda und Markus Stock, 'Wissen söllen alle säligen': A Manuscript of the Hoheliedauslegung 'Meliora sunt ubera tua vino' at the Houghton Library, Harvard University, in: Oxford German Studies 39 (2010), S. 1-15, hier S. 7.
ArchivbeschreibungHans Butzmann (1936) 13 Bll.
Ergänzender Hinweis1) Die Hs. teilt die ersten vier Texte und das Register zur Hoheliedauslegung mit der Dessauer Hs. Georg 43. 4° (Vorlage?).
2) In beiden Hss. ist die Hoheliedauslegung in Abschnitte unterteilt, deren römische Zählung über die Buchgrenzen hinwegläuft. Buch I umfasst die Abschnitte 1-31, Buch II 32-61, Buch III 62-83 (bis Bl. 168va) sowie ohne Markierung einer Zäsur als Abschnitte 84-105 eine Kompilation geistlicher Texte. (Grundlage: Die mittelalterlichen Handschriften der Anhaltischen Landesbücherei Dessau. Mikrofiche Edition, Erlangen 1995.)
Gisela Kornrumpf (München), Juni 2010