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384 Artikel, Seite 38 von 39
Warschauer 'Sachsenspiegel' wieder auftgetaucht
Der Warschauer 'Sachsenspiegel' (früher Liegnitz, Kirchenbibl. St. Peter und Paul, Cod. 3 [nicht Cod. 13]) ist dank eines Hinweises von Frank-Michael Kaufmann (Akademie Leipzig, 03/2007) wieder da; vgl. dazu den Eintrag im 'Handschriftencensus'.
'Sachsenspiegel'-Handschrift aus Schwiebus gefunden
Eine Spur zu den bis dato verschollenen Beständen des Stadtarchivs Schwiebus (Swiebodzin) ist gefunden: Eine 'Sachsenspiegel'-Handschrift konnte von Tomasz Kaluski (Universität Grünberg) in Grünberg / Zielona Góra, Archivaußenstelle Wilkowo (Wilkau), im Aktenbestand Acta Miasta Swiebodzin nachgewiesen werden. Im Konvolut könnten sich weitere Schwiebusser Hss. verbergen (s. 'Handschriftencensus').
Verschollene Sigmaringer Handschrift in der Bibliothek der Erzabtei Beuron
Br. Petrus Dischler (OSB) von der Erzabtei Beuron hat bestätigt, daß sich die seit vielen Jahrzehnten verschollene Handschrift aus der Kapitelsbibliothek Sigmaringen (ehemalige Signatur: Hom. Bibl. cap. Sigm. Nr. 114) mit dem 'Passionstraktat Do der minnenklich got' (S) in der Bibliothek der Erzabtei Beuron unter der Signatur 4° Ms. 1 befindet; vgl. dazu den entsprechenden und jetzt aktualisierten Eintrag im 'Handschriftencensus'.
Verschollenes 'Willehalm von Orlens'-Fragment wieder aufgetaucht
Sven Limbeck (Stuttgart) hat in der Bibliothek der Erzabtei Beuron das auch noch im 2VL 8 (1992) Sp. 334 als verschollen bezeichnete Fragment aus dem 'Willehalm von Orlens' des Rudolf von Ems wiedergefunden, das in der einschlägigen Literatur bisher teilweise mit unvollständiger Signatur, teilweise ohne Signatur zitiert wurde. Ob das Fragment tatsächlich aus dem gleichen Codex discissus wie das Berliner und das Trierer Fragment stammt, wird sich erst nach dem Vorliegen von Abbildungen klären lassen.
Boner-Handschriften in Cologny-Genf und Fulda identisch
Gerd Dicke (Eichstätt) hat die Identität der Boner-Handschrift in Cologny-Genf mit der bereits 1905 für das Handschriftenarchiv beschriebenen und in der einschlägigen Forschungsliteratur nicht verzeichneten Boner-Handschrift aus dem Franziskanerkloster Fulda festgestellt (vgl. den entsprechenden und jetzt aktualisierten Eintrag im 'Handschriftencensus').
Neues lat. Rezeptionszeugnis des 'Fließenden Lichts' Mechthilds von Magdeburg
In der Handschrift Ms. 4° 401 der Stadsbiblioteket Växjö/Schweden (2. H. 15. Jh.; aus der Erfurter Kartause Salvatorberg) hat Balázs J. Nemes (Freiburg i. Br.) eine Exzerptüberlieferung der 'Lux divinitatis', der lateinischen Übersetzung des 'Fließenden Lichts' Mechthilds von Magdeburg wieder aufgefunden. Der Neufund ist von Bedeutung, weil der Text - obwohl auf Latein verfaßt - in Wortwahl und einzelnen Formulierungen dem 'Fließenden Licht' näher steht als dem entsprechenden Kapitel der lateinischen Übersetzung; d.h. der Text muß im Rückgriff auf eine deutsche Handschrift konstituiert worden sein. Der Neufund wird demnächst in ZfdA vorgestellt.
Wormser Handschriften im Berliner Handschriftenarchiv
Die Beschreibungen der im Berliner Handschriftenarchiv beschriebenen Handschriften der Stadtbibliothek Worms sind vollständig digitalisiert - abrufbar über das HSA-Portal.
Weitere Beschreibungen des Berliner Handschriftenarchivs online
Alle Beschreibungen aus Cues (heute: Bernkastel-Kues), Mainz und Tremessen sind online und können via 'Handschriftencensus' und HSA-Portal (bei lat. Hss. und Drucken nur dort) aufgerufen werden.
Berliner Handschriftenarchiv: Neue Beschreibungen online
Alle HSA-Beschreibungen des Wiener Schottenstifts sind online und via Census abrufbar.
Alle HSA-Beschreibungen von 'Goldenen Bullen' online
Alle HSA-Beschreibungen von 'Goldenen Bullen' stehen im Netz und können via Census abgerufen werden. Anlaß: Gesamtkatalog aller 'Goldenen Bullen' von Frau Heckmann für den MGH-Tagungsband zur 'Goldenen Bulle' (ein Manuskript liegt bei mir).