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Exzerpte von Mechthilds von Hackeborn: 'Liber specialis gratiae'
In der geistlichen Sammelhandschrift St. Gallen, Stiftsbibl., Cod. 973 steht zwischen Gertruds von Helfta 'Ein botte der götlichen miltekeit' und Christine Ebners 'Leben und Offenbarungen' ein unbekanntes Textstück mit dem Incipit: Vnser Herr lertt Sant mechtild ain kloster frowen Also man lisst in ir offenbarung vnd sprach z[u] ir. Wie jetzt mitgeteilt wurde, handelt es sich bei dem auf S. 480-484 überlieferten Text um einen Auszug aus Mechthild von Hackeborn: 'Liber specialis gratiae', dt. Die Identifizierung gelang Larissa Herzog und Björn Buschbeck (Zürich).
Online-Datenbank MMDC nicht mehr verfügbar
Neue Maniculae-Beiträge
Andreas Lehnardt, Ein hebräisches Fragment zu den Judenverfolgungen im Rheinland aus dem Stadtarchiv Schweinfurt, in: Maniculae 6 (2025), S. 27-31. [online]
Neue Digitalisate der Utrechter Universitätsbibliothek
Klaus Graf teilt mit, dass die Universitätsbibliothek Utrecht nahezu alle volkssprachigen mittelalterlichen Handschriften digitalisiert und im Internet zugänglich gemacht hat. Die Farb-Digitalisate sind über die jeweiligen Einträge im 'Handschriftencensus' erreichbar.
Tagungsband erschienen: 'Quelle & Deutung IX'
Neuer Aufbewahrungsort im HSC: Inzigkofen
Neues Fragment des 'Jenaer Martyrologiums' in Halle
Friedrich Winterlinger [!]
Klaus Graf hat festgestellt (Archivalia, 15. Oktober 2025), dass es sich bei dem in der Forschungsliteratur zu Karlsruhe, Landesbibl., Cod. Donaueschingen 241 genannten Schreibernamen "Ciprianus Friedrich Winterlinger" um das Ergebnis einer fehlerhaften Interpretation der auf Bl. 133v erhaltenen Schreibernennung handelt. Der in der Formulierung Dis alles schribet Ciprianus Friderich Winterlinger enthaltene Name Ciprianus ist nicht bereits Teil des Schreibernamens, sondern stammt noch, wie sich anhand der online verfügbaren Edition belegen lässt, zum Schlusssatz der '24 Alten' des Otto von Passau. Bei dem Schreiber der Karlsruher Handschrift handelt es sich also um Friedrich Winterlinger.
Maniculae-Gesamtausgabe 5 (2024)
Mechthilds von Hackeborn 'Liber specialis gratiae', dt. in New Haven (Conn.) aufgetaucht
Dank der freundlichen Mitteilung von Linus Ubl ist der Aufbewahrungsort einer seit 2015 verschollenen Handschrift mit Mechthilds von Hackeborn 'Liber specialis gratiae', dt. wieder bekannt. Die Beinecke Rare Book and Manuscript Library in New Haven (Conn.) hat die heute unter der Signatur MS 1268 aufbewahrte Handschrift 2016 von der Kunsthandlung Les Enluminures erworben.