Handschriften­census

Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz Philipps-Universität Marburg

Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Über­lieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters

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389 Artikel, Seite 34 von 39

Drei Thorner Handschriften online 

Klaus Graf (Aachen) macht darauf aufmerksam, daß die Universitätsbibliothek Thorn / Toruń drei ihrer prominentesten deutschsprachigen Handschriften aus dem 14. Jahrhundert digitalisiert und sämtliche Farb-Abbildungen frei zugänglich ins Internet gestellt hat. Es handelt sich um folgende drei Handschriften:
Rps 68/V (früher Königsberg, Staats- und Universitätsbibl., Hs. 887): Thomas von Aquin: 'Catena aurea'-Übersetzung (Lukas-Teil)
Rps 76/V (früher Königsberg, Staats- und Universitätsbibl., Hs. 886): Thomas von Aquin: 'Catena aurea'-Übersetzung (Markus-Teil)
Rps 64/III (früher Königsberg, Staats- und Universitätsbibl., Hs. 891b): Heinrich von Hesler: 'Apokalypse' (Kb).
Klaus Klein | 27. November 2008

Handschriftenkataloge der Heidelberger UB online 

Die drei bislang im Druck erschienenen Kataloge zu den Codices Palatini germanici der UB Heidelberg sind nun als Digitalisat  (Cod. Pal. germ. 1-181) bzw. PDF-Dokumente (Cod. Pal. germ. 182-303; Cod. Pal. germ. 304-495) online verfügbar. Im 'Handschriftencensus' sind die Beschreibungen der einzelnen Manuskripte bereits direkt mit den Online-Katalogen verlinkt.
Karin Zimmermann | 19. November 2008

Überlieferungszusammenstellung zur 'Historia von dem pösen Dracul' 

Wolfgang Achnitz (Münster) hat für den 'Handschriftencensus' die Überlieferung der 'Historia von dem pösen Dracul' zusammengestellt, von der jetzt insgesamt fünf Handschriften bekannt sind; in der 2. Auflage des Verfasserlexikons (Stichwort 'Drakula') waren nur drei Textzeugen verzeichnet. Hinzugekommen sind eine Colmarer und eine Münchner Handschrift. Nach wie vor als verschollen gelten muß allerdings die nach 1926 verkaufte Handschrift aus der Stiftsbibliothek Lambach (Cod. Chart. 327); vielleicht gelingt es einem Benutzer, anhand der Kurzbeschreibung den heutigen Aufbewahrungsort dieser lat.-dt. Sammelhandschrift herauszufinden.
Klaus Klein | 29. Oktober 2008

Unbekanntes Fragment einer illustrierten 'Historienbibel' 

Ulrike Bodemann (München) ist es gelungen, ein in der bisherigen Forschung unbekanntes Pergamentfragment der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart (Cod. fragm. 88) als Überrest einer illustrierten Historienbibel zu identifizieren, das aus der gleichen Handschrift stammt wie ein Einzelblatt in der Staatl. Graphischen Sammlung in München (Inv.-Nr. 40410); das neue Fragment konnte noch in die demnächst erscheinende Lieferung des 'Katalogs der illustrierten Handschriften des Mittelalters' (Historienbibeln) eingearbeitet werden. Weiterführende Hinweise (incl. Farbabbildungen des Stuttgarter Fragments) finden sich im 'Handschriftencensus'.
Klaus Klein | 9. September 2008

Unbekanntes Fragment von 'Der König im Bad' 

Werner J. Hoffmann (Handschriftenzentrum Leizig) hat im Rahmen der durch die DFG geförderten Katalogisierung der deutschsprachigen Handschriften der Landesbibliothek Dresden ein bisher unbekanntes Pergamentfragment von 'Der König im Bad' entdeckt; weiterführende Hinweise zu diesem frühen Textzeugen finden sich beim entsprechenden Eintrag im 'Handschriftencensus'.
Klaus Klein | 18. August 2008

Unbekannter Autograph Johannes Lichtenbergers unterm Hammer 

Auf eine bisher völlig unbekannte Handschrift (Autograph) Johannes Lichtenbergers mit einem Horoskop für Markgraf Kasimir von Brandenburg und Kulmbach sowie andere Persönlichkeiten in lateinischer und deutscher Sprache macht Falk Eisermann (Berlin) aufmerksam; die Handschrift wurde vor kurzem vom Antiquariat Konrad Meuschel in Bad Honnef verkauft. Weiterführende Informationen finden sich im 'Handschriftencensus'; sollten die derzeit laufenden Nachforschungen zum Verbleib der Handschrift erfolgreich sein, wird der entsprechende Eintrag im 'Handschriftencensus' umgehend aktualisiert.
Klaus Klein | 8. Juli 2008

Katalog zur 'Dokumentensammlung Gustav Schmidt' in Moskau 

Obwohl in kyrillischer Schrift gedruckt, sei an dieser Stelle auf folgende soeben eingegangene Publikation hingewiesen:
Catherine Squires und Natalija Ganina (Hg.), Deutsche mittelalterliche Handschriften- und Druckfragmente in der 'Dokumentensammlung Gustav Schmidt' der Lomonossov Universität Moskau. Katalog. Beiträge und Studien, Moskau 2008.
Der Band enthält u.a. auf 48 Tafeln insgesamt 74 Abbildungen, darunter auch solche von deutschsprachigen Fragmenten aus der Bibliothek des Domgymnasiums in Halberstadt, so daß in einigen Fällen (z.B. 'Halberstädter Makkabäer'; 'Mittelfränkische Reimbibel' [C]) erstmals eine Überprüfung der Datierungen möglich ist.
Klaus Klein | 8. Juli 2008

Weitere Überlieferung der Rugen'schen 'Turnierchronik' entdeckt 

Klaus Graf (Aachen) hat bei der Durchsicht des Digital Scriptorium eine weitere Überlieferung der Rugen'schen 'Turnierchronik' entdeckt, die 1986 von Heide Stamm nach einer teilweise beschädigten Handschrift herausgegeben worden ist. Weiterführende Hinweise zum bisher unbekannten Textzeugen (New York, Public Libr., Spencer Collection, Ms. 176) im 'Handschriftencensus'; zu Lebens- und Überlieferungszeugnissen des Jörg Rugen (Georg Rüxner) siehe die umfangreichen Ausführungen von Klaus Graf in Archivalia.
Klaus Klein | 8. Juli 2008

ULB Innsbruck übernimmt Bestände des Innsbrucker Servitenkonvents 

Wie das Online-Portal der Österreichischen Katholischen Presseagentur meldet, werden die Bestände der Ordensbibliothek des Innsbrucker Servitenkonvents (darunter auch 250 Handschriften aus dem 15. bis 19. Jahrhundert) als unbefristete Dauerleihgabe an die Universitäts- und Landesbibliothek Innsbruck übergeben.
Klaus Klein | 14. Juni 2008

Unbekannte Handschrift mit 'Paradisus animae', dt. (vntugent-Version) 

Im Rahmen einer Exkursion haben Falk Eisermann und Jürgen Wolf (Berlin) in der Bibliothek des Deutschen Historischen Museums in Berlin neben weiteren bisher unbeachteten Codices eine bislang unbekannte Handschrift des 'Paradisus animae', dt. (vntugent-Version) entdeckt. Die im Jahr 1474 geschriebene Handschrift befand sich früher im Besitz des Marburger Archivdirektors Gustav Könnecke. Weitere Informationen im 'Handschriftencensus'.
Klaus Klein | 21. Mai 2008